SAP S/4HANA-Migration: Jenseits von RISE mit SAP – Warum Data Governance den Erfolg bestimmt

Von RISE mit SAP zur datengesteuerten Ausführung

Warum Transparenz über den Erfolg der Migration entscheidet

SAP S/4HANA Migration: Beyond RISE with SAP –

SAP S/4HANA Migration im Jahr 2026:
Ein strategischer Imperativ

Eine SAP S/4HANA-Migration ist mehr als eine technische Systemumstellung. Ob als Greenfield, Brownfield, Hybrid oder im Rahmen von RISE with SAP durchgeführt, hängt der langfristige Erfolg von einem entscheidenden Faktor ab: Datentransparenz. Unternehmen, die den Umfang der Migration kontrollieren, die Komplexität von Altlasten beseitigen und die Daten vor und nach dem Go-Live validieren, verringern das Risiko, verkürzen die Hypercare-Phase und beschleunigen den ROI der Cloud.

Mit der Verlagerung hin zu Cloud-basierten ERP-Modellen und der Entwicklung der IT-Landschaften von Unternehmen ist die Migration auf SAP S/4HANA zu einer der wichtigsten Transformationsinitiativen für globale Unternehmen geworden.

Der Wechsel von alten SAP ECC- oder R/3-Systemen zu SAP S/4HANA ist nicht einfach ein Datenbank-Upgrade. Er bedeutet:

  • Vereinfachung der Prozesse
  • Standardisierung des Systems
  • Verringerung der technischen Schulden
  • Übergang zur Cloud
  • Vorbereitung auf KI-gestützte Unternehmensarchitekturen

Doch trotz moderner Tools und strukturierter Methoden sind viele SAP S/4HANA-Migrationsprogramme mit Kostenüberschreitungen, langwierigen Hypercare-Phasen und vermeidbaren Betriebsstörungen konfrontiert.

Die Hauptursache ist selten die Technologie. Es sind fast immer die Daten.

Migrationsstrategien: Greenfield-, Brownfield- und Hybrid-Ansatz

Organisationen wählen typischerweise zwischen drei grundlegenden Ansätzen:

Greenfield

beinhaltet den Neuaufbau eines neuen S/4HANA-Systems von Grund auf, unter Übernahme standardisierter Best Practices und selektiver Datenmigration. Dadurch wird die Komplexität von Altsystemen reduziert, erfordert jedoch eine starke Einbindung des Fachbereichs.

Brownfield

konvertiert das bestehende SAP-System technisch zu S/4HANA, wobei die meisten Prozesse und Daten erhalten bleiben. Dies ist schneller, übernimmt jedoch bestehende Altsystemstrukturen.

Hybrid

die selektive Datenmigration kombiniert beide Modelle, indem Prozesse gezielt neu gestaltet und nur relevante Daten übernommen werden.

Unabhängig von der gewählten Strategie bleibt eine Frage stets bestehen:


Welche Daten sollten migriert werden – und welche nicht?

RISE mit SAP: Das Cloud Transformation Framework

SAP eingeführt RISE mit SAP als gebündeltes Transformationsangebot eingeführt, das darauf ausgelegt ist, Kunden im Rahmen eines einheitlichen Vertragsmodells auf S/4HANA Cloud umzustellen.

RISE umfasst in der Regel:

iVIEW for SAP - Rise with SAP

RISE vereinfacht die kommerzielle und infrastrukturelle Seite der Transformation. Es beantwortet die Frage:

Wie wechseln wir zu S/4HANA Cloud?

RISE löst das Problem jedoch nicht automatisch:

Insbesondere in Cloud-Umgebungen erhöhen unnötige Daten direkt die Infrastrukturkosten und die Systemkomplexität.

Eine Cloud-Migration ohne Datenminimierung verlagert lediglich die Ineffizienz.

Warum Scoping der mächtigste Hebel bei der SAP S/4HANA-Migration ist

In der Praxis entscheidet die Scoping-Phase über den finanziellen und operativen Erfolg einer Migration.

Die meisten SAP-Systeme sind historisch gewachsen, stark angepasst und unzureichend dokumentiert. Benutzerdefinierte Z-Transaktionen, ungenutzte Stammdaten und redundante historische Datensätze erhöhen die Datenbankgrösse und den betrieblichen Aufwand.

Ohne strukturierte Transparenz wählen die Migrationsteams oft den „sicheren“ Weg: alles migrieren.

Dieser Ansatz führt zu:

Eine strukturierte Bewertung des Ist-Zustands in Kombination mit einer Delta-Analyse zwischen Quell- und Zielsystem reduziert diese Risiken erheblich.

Selektive Migration ist nicht risikoreicher. Blinde Migration schon.

Hypercare: Wo die Qualität der Migration sichtbar wird

Nach dem Go-Live beginnt die Hypercare-Phase. In dieser Stabilisierungsphase zeigt sich, ob die SAP S/4HANA-Migration mit ausreichender Transparenz und Validierung durchgeführt wurde.

Zu den üblichen Herausforderungen nach dem Start gehören:

Die zentrale diagnostische Frage lautet also:

Ist das Problem datenbezogen oder anwendungsbezogen?

Ohne dokumentierte Delta-Vergleiche und klare Prüfpfade kann die Ursachenanalyse Tage oder Wochen dauern.

KPIs, die Hypercare Excellence definieren

Professionelle SAP S/4HANA-Migrationsprogramme messen die Hypercare-Leistung anhand objektiver Indikatoren:

Mittlere Zeit bis zur Grundursache (MTTRC)

Die durchschnittliche Zeit, die benötigt wird, um die zugrunde liegende Ursache eines Vorfalls zu ermitteln. Strukturierte Datentransparenz kann dies um bis zu 30-50% reduzieren.

Vorfallrate (Erste 30 Tage)

Anzahl der produktiven Vorfälle nach der Inbetriebnahme. Hohe Raten deuten oft auf eine unzureichende Datenvalidierung hin.

Quote der datenbezogenen Vorfälle

Prozentsatz der Vorfälle, die durch Dateninkonsistenzen und nicht durch Konfigurationsfehler verursacht wurden.

Abgleichsgenauigkeit

Prozentualer Abgleich zwischen Legacy- und S/4HANA-Finanzsalden (>99,5% Ziel für kritische Konten).

Hypercare Dauer

Zeit vom Go-Live bis zum Übergang in den stabilen Betrieb.

Diese KPIs werden direkt von der Datenverwaltung vor der Migration und der Qualität des Scopings beeinflusst.

RISE mit SAP vs. RISE + iVIEW für SAP

Dimension
Aufsteigen mit SAP
RISE + iVIEW für SAP
Primärer Fokus
Infrastruktur & Cloud-Modell
Infrastruktur + Datenverwaltung
Umfang der Migration
Technisch definiert
Datenoptimiert und kontrolliert
Vermächtnis-Eliminierung
Handbuch
Automatisierte Identifizierung & Rationalisierung
Z-Transaktions-Transparenz
Begrenzt
Vollständige Katalogisierung und Nutzungsanalyse
Datenüberprüfung
Standard-Tools
Strukturierter Delta-Vergleich
Optimierung der Cloud-Kosten
Indirekt
Direkt durch Datenminimierung
Hypercare Stabilisierung
Reaktiv
Proaktive Klarheit über die Ursachen
Prüfpfad
Teilweise
Vollständige Dokumentation der Migration

RISE bringt Sie in die Cloud. iVIEW für SAP sorgt dafür, dass Sie die richtigen Daten verschieben.

iVIEW für SAP: Die Datenintelligenz-Schicht

iVIEW for SAP ergänzt das RISE-Framework, indem es strukturierte Datentransparenz schafft, bevor die Migration beginnt. Es ermöglicht Unternehmen, klar zu erkennen, welche Daten aktiv genutzt werden, redundante oder veraltete Datensätze zu entdecken und benutzerdefinierte Z-Transaktionen systematisch zu katalogisieren. Durch eine strukturierte Delta-Analyse können Quell- und Zielsysteme detailliert verglichen werden, um Konsistenz und Vollständigkeit während der gesamten Umstellung sicherzustellen. Darüber hinaus unterstützt iVIEW for SAP die Erstellung von revisionssicheren Migrationsberichten und beschleunigt die Ursachenanalyse bei Hypercare erheblich. Anstatt die Komplexität von Legacy-Systemen in die Cloud zu übertragen, migrieren Unternehmen nur vertrauenswürdige, relevante und geschäftskritische Daten und schaffen so eine schlankere, besser kontrollierte S/4HANA-Umgebung.

iVIEW for SAP

Erfolgreiche SAP S/4HANA-Migration

Führungsperspektive für CIOs

Die Cloud-Migration ist nicht standardmässig eine Transformation.

Infrastrukturkonsolidierung, Abonnementmodelle und standardisierte Bereitstellung reduzieren die technische Komplexität – aber sie beseitigen nicht automatisch die historischen Ineffizienzen, die in den Datenstrukturen stecken.

CIOs, die RISE mit strukturierter Datenverwaltung kombinieren, erzielen messbare Vorteile:

  • Niedrigere langfristige Cloud-Ausgaben
  • Geringeres Migrationsrisiko
  • Kürzere Stabilisierung der Hyperpflege
  • Höheres Vertrauen in die finanzielle Abstimmung
  • Schnellere Realisierung des ROI der Transformation

Das strategische Unterscheidungsmerkmal bei der SAP S/4HANA-Migration ist nicht die Infrastruktur – es ist die Datenklarheit.

Strategische Transformation

Die SAP S/4HANA-Migration ist eine strategische Transformationsreise. RISE mit SAP bietet den Cloud-Rahmen. Aber nachhaltige Wertschöpfung erfordert mehr als eine technische Verlagerung.

Unternehmen, die strukturiertes Scoping, Delta-Validierung und Data Governance in ihren Migrationsansatz integrieren, erzielen Erfolge:

  • Vereinfachte Systemlandschaften
  • Kontrollierte Cloud-Kosten
  • Reduziertes operationelles Risiko
  • Beschleunigte Stabilisierung
  • KI-fähige Grundlagen für Unternehmensdaten


Die SAP S/4HANA-Migration ist erfolgreich, wenn vertrauenswürdige Daten die Transformation anführen.

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